Reise Miami – Peru

Der Flug von Zürich nach Miami über Paris verlief ohne Probleme, allerdings ist der Charles de Gaulles Flughafen in Paris nicht gut beschildert. Bei der Ankunft im Terminal 2F wurden an der Anzeigetafel keine Flüge, die von anderen Terminals starten angezeigt. Wir wussten zwar dass unser Weiterflug ab 2E startet, aber nicht von welchem Gate. Also folgten wir den 2E-Schildern, die sich plötzlich in L verwandelten ohne genaue Information, dass L bereits die Bezeichnung eines Gate-Bereiches ist – und immer noch keine Anzeigetafeln. Nach langer Wanderschaft in Richtung 2E/L fanden wir ein elektronisches Informations-Terminal, das unsere Bordkarte einlesen konnte und endlich die Info übers Gate ausspucken konnte: M28. Also den ganzen Weg von L zurück um die Gates M zu finden – 25-Minuten zu Fuss. Rechtzeitig erreichten wir das Gate, um in der langen Schlange nach Miami anzustehen – von einem Kaffee zwischendurch konnten wir nur träumen. Aber nach dem wir endlich an Bord des A380 saßen, war alles gut. Die Air France ist ökonomischer bestuhlt, als Emirates, dort wo sich bei Emirates die chice Bar in der Business-Class befindet, hat AF noch einige Economy-Sitze verbaut. Hier oben saßen wir recht bequem, direkt hinter der Premium-Economy, mit viel Bein-Freiraum.

Der Service der AF war gut, vor dem Essen servierten sie Champagner, dann Wein und danach auf Wunsch einen Cognac. Auch das Essen war gut, besser als in vielen anderen Airlines. Nur zum Snack gegen Ende des Fluges, gab es kein Bier.

In Miami angekommen, gingen natürlich die langwierigen Einreiseformalitäten los. Schlange stehen, sich selbst in einem elektronischen Terminal mit Pass, Foto und Fingerprint registrieren, um dann erneut in der Reihe zu landen, um die gleiche Prozedur bei einem Einwanderungsbeamten nochmals zu vollziehen. Meines Erachtens kein effizientes Verfahren. Jedenfalls sind wir jetzt mit allen zehn Fingern in USA registriert.

Die Fahrt vom Flughafen zum Hotel – nur rund sieben Kilometer, schlug mit fast USD 30, recht zu Buche. Das Hotel SpringHill Suites, gemanagt von Marriott ist okay, bis auf die Gartensitzplätze, die sind verdreckt, ebenso wie die Gegend rundum, mitten in Downtown Miami – anscheinend nicht die beste Gegend.

Eines von Marriott geführtem Haus nicht würdig

Das Essen war okay, aber die Getränke teuer. Ein kleines lokales Bier kostet USD 5 und ein Wein acht Dollar, plus 18% Service-Charge, damit kam die Rechnung mit einem kleineren Snack auf über USD 72.

Das Frühstück war okay, allerdings waren wir geschockt von Pappbechern für den Kaffee, Plastikgeschirr und Plastikbesteck – definitiv kein Kaffee to go, sondern ein no go.

Frühstück im Papp-Geschirr – American Way of Life!

Das Hotel bot einen Shuttle-Service zum Cruise-Port an, den wir gerne nutzten.

Dann ging es endlich zu unserem Schiff, die Seabourn Quest. Details über unsere Schiffsreise finden sich in der Rubrik “Reiseberichte/Kreuzfahrten”, der Rest der Reise unter “Peru”.