Singapur – Highlights

Die Republik Singapur, ein unabhängiger Stadtstaat. am Äquator, ist eine der größten Hafenstädte und eines der wichtigsten Wirtschaftszentren in Südostasien. Die Be­völkerung ist ethnisch gemischt, sie besteht hauptsächlich aus Chinesen (etwa 78 Prozent), Malaien (14 Prozent) und Indern (sechs Prozent).

Der britische Kolonialverwalter Sir Thomas Stamford Raffles gründete die moderne Stadt 1819 über einem Fischerdorf. Nach dem 2. Weltkrieg gehörte Singapur zunächst der Föderation Malaysia an, seit 1965 ist es jedoch eine eigenständige Republik, verblieb im Commonwealth und trat den Vereinten Nationen bei. Singapur präsentiert sich heute als moderne, saubere Stadt, mit eher westlichen als asiatischen Zügen.

Be­reits bei der Ankunft am Chiangi-Airport  erkennen Besucher den Unter­schied zu Jakarta, sauber und wohl geordnet können sie beruhigt in den Flughafenbus einsteigen, der die größten Hotels der Stadt für wenig Geld anfährt. Eine Fahrt mit dem Taxi ist nicht erforderlich.

Neben einem Einkaufsbummel bietet Singapur touristisch einiges. Mit Kindern empfiehlt sich der Besuch von Sentosa-Island. Diese Vergnügungsinsel ist der Stadt vorgelagert und mit dem Bus Nr. E, direkt von der Orchard Road  zu erreichen. Die Fahrt kostet einschl. Rückfahrt und Eintritt für Erwachsene S$7,– für Kinder S$5,–. Die Insel erreichen Besucher auch mit der Fähre oder mit der Seilbahn . Einzelne Attraktionen, wie Volcanoland und Underwater­world, kostet extra Eintritt. Man kann aber auch einfach nur am weißen Sandstrand relaxen. Am Samstagvormittag gehört  der Strand einem fast alleine. Am Abend empfiehlt sich schön Essen zu gehen und auf keinen Fall sollte man die Vorführung des Musical Fountain bei Dunkelheit verpassen. Ebenso bietet der Merlion, das Wahrzeichen von Singapur eine schöne Aussicht auf die Skyline der Stadt.

Eine Bootsfahrt auf dem Singapore River gibt einen Einblick in das ältere Singapur. Hier wurden entlang dem Boat– und   Clarke Quay, die alten Lagerhäuser nach dem Vorbild von San Fransicos Fisherman’s Wharf restauriert und man kann direkt am Wasser sitzen und Essen.

Wem die Orchard Road zu westlich anmutet, sei ein Bummel durch Chinatown, Little India, Arab Street oder der Malai Market empfohlen. Hier bieten die entsprechenden Volksgruppen ihre Waren feil und die Restaurants bieten ihre einzelnen Regionalküchen an. Chinatown ist rund um die Club Street angesiedelt, hier blieb noch ein Hauch der Atmosphäre des alten Chinatown erhalten. Ecke Serangoon Road/Belilios Lane wohnr die Göttin Kali. Hier im indischen Viertel verehren  die 200’000 Inder ihre Gottheiten. In der Sultans-Moschee, Ecke Arab Street/North Bridge Road  beten die Moslems zu Allah. Die Düfte des Orients liegen über dem arabischen Viertel. Hinter der Gaylang Road versteckt, liegt der malaiische Markt, der mit seinen bunten Stoffballen an den Pasar Mayestik in Jakarta erinnert.

Nach einem anstrengenden Einkaufsbummel lohnt sich ein Sundowner auf der Terrasse eines der Restaurants auf dem Emerald Hill. Hier auf dem „Smaragdhügel“ gibt es einige gute und teure Restaurants, die zum Abendessen unter freiem Himmel einladen.

Natürlich darf auch kein deutsches Bier im Paulaner fehlen. Das einzige deutsche Brauhaus in Singapur, das Paulaner, hat am 10. September sein zweites Lokal eröffnet. Das traditionelle Bierhaus befindet sich im Wheelock Place auf der Orchard Road 501. Nach wie vor befindet sich das Stammhaus auf dem Raffles Boulevard 9, Millenia Walk.

Wer eleganter dinieren möchte, ist im Alkaff Mansion, dem ehemaligen Partyhaus der reichen Alkoff Familie, gut bedient. Von hier genießen Gäste einen schönen Blick über die Skyline von Singapur. Die Speisekarte umfaßt neben einer traditionellen Rijstafel, auch westliche und weitere asiatischen Gerichte.

Singapur ist immer wieder eine Reise wert

Christa Stuber